![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Aktuelle TermineOktober 2010 Mitgliederversammlung persönliche Einladung wird zugeschickt Montag, 18.10.2010, 19:00 Uhr Im Garten der Schrift - Wie Juden die Bibel lesen Rabbiner Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg In Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Wie unterscheiden sich christliche Exegese und jüdische Lektüre der Bibel? Daniel Krochmalnik beschreibt am Beispiel der großen jüdischen Kommentatoren der Bibel die ganzheitliche Sicht und den mehrfachen Schriftsinn im Judentum. Das jüdische „Lernen der Tora“ belebt den toten Buchstaben, verleiht ihm neue Spannkraft, Gelenkigkeit und Farbe. Die Schrift und ihre Studenten werden sich im Lauf der Lektüre immer ähnlicher, jüdische Schriftlesung wird zur Selbstbegegnung. Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wihelm-Str. 24 € 7.-/6.-; Anmeldung erbeten: 089 54 90 27 0 089 54 90 27 0 oder info(at)evstadtakademie.de Dienstag, 16.11.2010, 19:00 Uhr Jurist aus Freiheitssinn: Fritz Bauer In Kooperation mit dem NS Dokumentationszentrum München und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Fritz Bauer hat die Bundesrepublik verändert. Der Auschwitz-Prozess von 1963-65, den der Frankfurter Generalstaatsanwalt initiierte, hat symbolhaft die Nachkriegszeit des Verdrängens und Verschweigens beendet. Dabei ging es ihm vielleicht weniger darum, die Täter zu bestrafen als die Öffentlichkeit zum Hinsehen zu bringen und für alle Zukunft einen Rückfall in die Barbarei zu verhüten. Der Abend gibt – auch mit Dokumentarfilmausschnitten - Einblick in das Leben einer der interessantesten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegszeit. Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wihelm-Str. 24 € 7.-/6.-; Anmeldung erbeten: 089 54 90 27 0 oder info(at)evstadtakademie.de Sonntag, 05.12.2010, 15:00 Uhr Chanukka – Advent (gesonderte Einladung) Mittwoch, 15.12.2010, 19:30 Uhr Jesus und seine Zeit – Zum Stand der Jesusforschung Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, Lehrstuhl für Neues Testament, Augustana Hochschule Autor von Jesus und seine Zeit, 2010 Rabbiner Dr. Tom Kucera, Liberale Jüdische Gemeinde Beth Schalom, München In Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Schalom Albert Schweitzer war skeptisch, was die „Leben-Jesu-Forschung“ angeht: „Sie zog aus, um den historischen Jesus zu finden und meinte, sie könnte ihn dann, wie er ist, als Lehrer und Heiland in unsere Zeit hineinstellen. Aber er blieb nicht stehen, sondern ging an unserer Zeit vorüber und kehrte in die seinige zurück“. Kann die heutige neutestamentliche Wissenschaft weiter kommen? Nachdem der historische Jesus in früheren Zeiten meist im Gegensatz zum Judentum profiliert wurde, fragt die aktuelle Forschung verstärkt nach seiner jüdischen Identität. Wolfgang Stegemann bilanziert diese Entwicklung. Ist damit eine neue Qualität im jüdisch-christlichen Dialog erreicht? Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wihelm-Str. 24 € 7.-/6.-; Anmeldung erbeten: 089 54 90 27 0 oder info(at)evstadtakademie.de Mittwoh, 26.01.2011 Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2011 08.-10.02.2011 Josef und seine Brüder – Die Josefsgeschichte 1. Mose 37-50 Dienstag, 08.02.2011: Gedeutet, erfüllt, korrigiert: Josef und die Träume Mittwoch, 09.02.2011: Israels Sohn und Ägyptens Herr: Josefs Rollen Donnerstag, 10.02.2011: Noch ein Träumer: Der neutestamentliche Josef (Mt 1–2) Prof. Dr. Jürgen Ebach, Exegese und Theologie des Alten Testaments und Biblische Hermeneutik, Ruhr Universität Bochum Die Geschichte von Josef und seinen Brüdern gehört zu den bekanntesten und schönsten Erzählungen der Bibel. Sie ist ein Stück Weltliteratur geworden. Es lohnt sich, gerade in der bekannten Geschichte Vertrautes in Frage zu stellen und Neues zu entdecken. Geht es am Ende wirklich gut aus? Verzeiht Josef seinen Brüdern? Gehen die Träume wirklich in Erfüllung? Ist Josef eigentlich eine positive Gestalt? Erfüllt sich in dieser Geschichte der Plan Gottes und sind die Menschen dann nur Marionetten? Weiter: Plädiert die Josefsgeschichte am Beispiel Ägypten für weltoffene, internationale Beziehungen oder für Abgrenzung von den Anderen? Und schließlich: Am Beginn des Neuen Testaments gibt es abermals eine Figur namens Josef. Ist das nur zufällig derselbe Name oder gibt es zwischen dem Sohn Jakobs und dem Mann der Maria mehr Gemeinsamkeiten? Zum zweiten Mal laden wir einen Gasttheologen ein, der an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils ein Textseminar und einen Vortrag hält. Textseminar jeweils 16.00 - 17.30 Uhr, Vortrag jeweils 19.00 - 21.30 Uhr. Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24 je Seminar: € 5.- / je Vortrag: € 5.-; Anmeldung erbeten: Fon 089 54 90 27 0 oder info(at)evstadtakademie.de Veranstalter: Evangelische Stadtakademie München; Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München; Gesellschaft der Freunde Abrahams |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||