Erinnerungskultur ist ein zentraler Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Erinnerung ist nicht Vergangenheit – sie ist gelebte Verantwortung. Doch wie kann Gedenken heute gelingen – in einer Zeit, in der ZeitzeugInnen fehlen, neue Generationen andere Fragen stellen und gesellschaftliche Spannungen zunehmen?
Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung von Erinnerung für das demokratische Miteinander und fragt, wie Gedenken lebendig, inklusiv und zukunftsgerichtet gestaltet werden kann.
Referentin: Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Historikerin, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums
Ort: NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München
Kooperation mit dem Kath. Deutschen Frauenbund und der Hanns Seidel Stiftung
Eintritt frei
Anmeldung: https://www.frauenbund-muenchen.de/anmeldung/?va=6641 oder Tel. 089/599 18-780