Groß werden in Jerusalem

Tovia Ben Chorin, Gemeinderabbiner in St. Gallen

Tovia Ben Chorin wuchs als Sohn von Gabriella Rosenthal und Schalom Ben Chorin während der britischen Mandatszeit und in den Gründungsjahren des Staates Israel in Jerusalem auf. In seinem Vortrag berichtet er über seine Jugenderfahrungen, über die Beziehungen zu englischen Soldaten, den Mitgliedern der Untergrundbewegung vor der Staatsgründung 1948, über die ersten interreligiösen Treffen mit arabischen Kindern und der Konfrontation mit den christlichen Kirchen in Jerusalem. Auch seine Erinnerungen an das Leben in einer deutsch-jüdischen Gemeinde in Jerusalem, Begegnungen mit Martin Buber und vieles mehr sind weitere Inhalte dieser vom Vortragenden als „natürlich subjektiv“ bezeichneten Erinnerungen.
Tovia Ben Chorin, geboren 1936 in Jerusalem, war als Rabbiner in Ramat Gan, Jerusalem, Manchester, Zürich und Berlin tätig und ist heute Gemeinderabbiner in St. Gallen.

In Kooperation mit: Evang. Stadtakademie München; Jüdisches Museum München; Freunde Abrahams e.V.
Ort: Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, 80331 München
Anfahrt: S 1-8 Marienplatz, zu Fuß 500m oder U 1/2/3/6 und Tram 16/17/18/27 Sendlinger-Tor-Platz, zu Fuß 500m.
Anmeldung erbeten über GcjZ Tel. 59 47 20 bzw. info@gcjz-m.de oder Evang. Stadtakademie Tel. 549 0270 bzw. info@evstadtakademie.de oder Jüdisches Museum München Tel. 23 39 60 96 bzw. juedisches.museum@muenchen.de
Beginn: 19.00 Uhr am 18. Mai 2020
Eintritt: frei

Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka: Der Jude Jesus – Eine Heimholung

Buchvorstellung und Gespräch

Trotz der christlichen Unterdrückung, die Juden im Namen Jesu jahrhundertelang erfuhren, setzten sie sich seit jeher mit ihm auseinander. Walter Homolka diskutiert das wachsende jüdische Interesse am Nazarener seit der Aufklärung und wie Juden Jesus heute sehen, im religiösen wie kulturellen Kontext. Im Zentrum der Beschäftigung mit dem Juden Jesus steht das Ringen des Judentums um Authentizität und Augenhöhe. Umgekehrt fordert die Verankerung Jesu im Judentum die Christen heraus, ihre Christologie in neuem Verständnis zu formulieren. Wir stellen Walter Homolkas neues Buch in der Woche vor der Eröffnung der Passionsspiele
Oberammergau vor.

In Kooperation mit: Evang. Stadtakademie München, Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom
Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Anfahrt: U2 (Richtung Messestadt-Ost) Sendlinger Tor, zu Fuß 300m
Anmeldung erbeten: GcjZ: Tel. 59 47 20 oder info@gcjz-m.de; Evang. Stadtakademie Tel. 5490270; info@evstadtakademie.de
Beginn: 19.00 Uhr am 12. Mai 2020
Eintritt: € 8,00/ erm. € 7,00

Exkursion der GcjZ München: „Die neue Synagoge in Regensburg“

(Einladung bereits im Oktober 2019 versendet)

Ort/Treffpunkt: ab Elisenstraße vor dem Neptunbrunnen in München
Anfahrt: vom Hbf zu Fuß ca. 500m
Anmeldung: bis 16. April 2020 (bereits ausgebucht – nur noch auf Warteliste möglich) erforderlich über GcjZ: Tel. 59 47 20 oder info@gcjz-m.de
Beginn/Abfahrt: 9.00 Uhr (pünktlich) am 26. April 2020
Teilnahmegebühr: € 20,00 (im Voraus zu bezahlen)

Schabbat-Eröffnung mit traditionellem Abendessen (Kabbalat-Schabbat-Feier)

Erklärende Worte: Rabbiner Steven E. Langnas

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum. Synagoge
und Restaurant Einstein, St.-Jakobs-Platz 18 (U 3/6 und S 1-8 Marienplatz)
Herren mit Kopfbedeckung angemessene Kleidung
Beginn: 18:00 Uhr am 13. März 2020
Gedeck pro Person: 30.- Euro incl. Getränke
Nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich
Bitte beachten Sie: schriftliche Anmeldung bis 7. März
bei der Geschäftsstelle Tel. 594 720; info@gcjz-m.de
Teilnahmebestätigung nach erfolgter Einzahlung

»Das gibt es nur in Israel: Ein ganz normales Land. Aber nur fast«

Buchpräsentation und Vortrag mit Ben Segenreich
Es gibt eine endlose Liste von Dingen (aus Geschichte, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Alltag), die es so nur in Israel gibt: Hightech, gutes Essen und viel Lebenslust, aber auch Sirenen, Gasmasken und Terror. ORF-Korrespondent Ben Segenreich, der nach München kommt, und seine Frau Daniela, seit dreißig Jahren in Israel zu Hause, zeichnen in ihrem Buch ein vielschichtiges Bild des kleinen Landes im Nahen Osten: Kenntnisreich, humorvoll und sehr persönlich wird die Wiederentstehung und Selbstbehauptung dieses Staates nach 2000 Jahren betrachtet.

Kooperationspartner: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München (U 3/6 und S 1-8 Marienplatz)
Beginn: 19:00 Uhr am 12. März 2020
Eintritt: € 8.-/7.-; Schüler, Studierende bis 30 Jahre, Münchenpass-Inhaber frei.
Anmeldung: Geschäftsstelle der GcjZ München, Tel. 594 720, info@gcjz-m.de oder Büro d. IKGKulturzentrums, Tel. 20 24 00-491, karten@ikg-m.de

Ben Segenreich

Johannes Rehm, Dr. Andreas Renz, Ben Segenreich, Rektor Reiner Schübel