Siegfried Lichtenstaedter – Prophet der Vernichtung

Konzeption: Jutta Höcht-Stöhr, Kontakt: Siglinde Wuillemet.

Siegfried Lichtenstaedter, 1865 geboren, studierte Orientalistik, Indogermanistik, Völkerpsychologie und Jura. 1890 trat er in die Bay. Finanzverwaltung ein, 1914 wurde er Oberregierungsrat. Er analysierte schon für die Ursachen von Hass, Neid und Ressentiments und hielt bereits 1923 für möglich, was 1933 begann: dass die Juden in Deutschland „totgeschlagen“ und ihre Güter den `Ariern´ gegeben würden. „Als aktiver Beamter, noch dazu Jude“ veröffentlichte er seine mit jüdischem Witz verfeinerten Geschichten und Prognosen unter Pseudonymen.
Götz Aly hat die wichtigsten Schriften zusammengestellt und erzählt in begleitenden Essays vom Leben Lichtenstaedters, der1942 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet wurde. Götz Aly, Historiker, 2018 ausgezeichnet mit dem Geschwister-Scholl-Preis, Herausgeber von Siegfried Lichtenstaedter – Prophet der Vernichtung, 2019
Geoff Kronik; Ururgroßneffe von Siegfried Lichtenstaedter, Boston, USA

In Kooperation mit: NS Dokumentationszentrum München; Evang. Stadtakademie München, Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom, FB Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat, Freunde Abrahams e.V.

Ort: NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München
Anfahrt: U 2 (Richtung Feldmoching) Königsplatz, zu Fuß 290 m
Anmeldung erbeten: GcjZ: Tel. 59 47 20 bzw. info@gcjz-m.de oder NS-Dokumentationszentrum München: Tel. 23 36 70 07 bzw. buchung.nsdoku@muenchen.de oder Evang. Stadtakademie: Tel.: 54 90 27 0 bzw. info@evstadtakademie.de
Datum: 14. Juli 2020
Beginn:
19.00 Uhr
Eintritt: frei

Stammtisch

Ort: Hofbräukeller am Wiener Platz, Innere Wiener Straße 19, 81667 München (bei schönem Wetter im Biergarten)
Anfahrt: U-Bahn: U4 (Richtung Arabellapark) Max-Weber-Platz, zu Fuß 270m oder Tram 17 (Richtung St. Emmeram) Wiener Platz, zu Fuß 110m
Anmeldung erbeten: GcjZ: Tel. 59 47 20 oder info@gcjz-m.de
Am: 8. Juli 2020
Uhrzeit:
18.00 Uhr

Krakau und Auschwitz – Kultur und Geschichte, Studienreise

(Einladung bereits im Oktober 2019 versendet)

Von: Dienstag, 9. Juni bis Samstag, 13. Juni 2020

Anmeldung: bis spätestens 31. März 2020 erforderlich (solange Plätze frei sind) über GcjZ: Tel. 59 47 20 oder info@gcjz-m.de

Nur noch auf Warteliste möglich

!!! Terminverschiebung !!! Noch auf Information des Reiseveranstalters wartend

Groß werden in Jerusalem

Tovia Ben Chorin, Gemeinderabbiner in St. Gallen

Tovia Ben Chorin wuchs als Sohn von Gabriella Rosenthal und Schalom Ben Chorin während der britischen Mandatszeit und in den Gründungsjahren des Staates Israel in Jerusalem auf. In seinem Vortrag berichtet er über seine Jugenderfahrungen, über die Beziehungen zu englischen Soldaten, den Mitgliedern der Untergrundbewegung vor der Staatsgründung 1948, über die ersten interreligiösen Treffen mit arabischen Kindern und der Konfrontation mit den christlichen Kirchen in Jerusalem. Auch seine Erinnerungen an das Leben in einer deutsch-jüdischen Gemeinde in Jerusalem, Begegnungen mit Martin Buber und vieles mehr sind weitere Inhalte dieser vom Vortragenden als „natürlich subjektiv“ bezeichneten Erinnerungen.
Tovia Ben Chorin, geboren 1936 in Jerusalem, war als Rabbiner in Ramat Gan, Jerusalem, Manchester, Zürich und Berlin tätig und ist heute Gemeinderabbiner in St. Gallen.

In Kooperation mit: Evang. Stadtakademie München; Jüdisches Museum München; Freunde Abrahams e.V.
Ort: Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, 80331 München
Anfahrt: S 1-8 Marienplatz, zu Fuß 500m oder U 1/2/3/6 und Tram 16/17/18/27 Sendlinger-Tor-Platz, zu Fuß 500m.
Anmeldung erbeten über GcjZ Tel. 59 47 20 bzw. info@gcjz-m.de oder Evang. Stadtakademie Tel. 549 0270 bzw. info@evstadtakademie.de oder Jüdisches Museum München Tel. 23 39 60 96 bzw. juedisches.museum@muenchen.de
Beginn: 19.00 Uhr am 18. Mai 2020
Eintritt: frei

!!! Unbestimmt verschoben !!!

Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka: Der Jude Jesus – Eine Heimholung

Buchvorstellung und Gespräch

Trotz der christlichen Unterdrückung, die Juden im Namen Jesu jahrhundertelang erfuhren, setzten sie sich seit jeher mit ihm auseinander. Walter Homolka diskutiert das wachsende jüdische Interesse am Nazarener seit der Aufklärung und wie Juden Jesus heute sehen, im religiösen wie kulturellen Kontext. Im Zentrum der Beschäftigung mit dem Juden Jesus steht das Ringen des Judentums um Authentizität und Augenhöhe. Umgekehrt fordert die Verankerung Jesu im Judentum die Christen heraus, ihre Christologie in neuem Verständnis zu formulieren. Wir stellen Walter Homolkas neues Buch in der Woche vor der Eröffnung der Passionsspiele
Oberammergau vor.

In Kooperation mit: Evang. Stadtakademie München, Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom
Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Anfahrt: U2 (Richtung Messestadt-Ost) Sendlinger Tor, zu Fuß 300m
Anmeldung erbeten: GcjZ: Tel. 59 47 20 oder info@gcjz-m.de; Evang. Stadtakademie Tel. 5490270; info@evstadtakademie.de
Beginn: 19.00 Uhr am 12. Mai 2020
Eintritt: € 8,00/ erm. € 7,00

!!! Verschoben auf 1. Dezember 2020 !!!

Ausstellung „Erinnerte Gegenwart – Dokumente und Installationen zu Theresienstadt“

Kooperation mit: Gedenken im Würmtal; Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom;
Chaverim
Ort: Kupferhaus Planegg, Feodor-Lynen-Straße 5. 82152 Planegg
Anfahrt: S6 (Richtung Tutzing) Planegg-Friedhof, zu Fuß 270m.
Einzelheiten zur Ausstellung und zum Begleitprogramm folgen unter www.gcjz-m.de

!!! Termiverschiebung, voraussichtlich November 2020 !!!