Die Bedeutung von Erinnerung. Einblicke und Antworten aus dem Judentum, Christentum und Islam

Woche der Brüderlichkeit 5. – 12. März 2023
»Öffnet Tore der Gerechtigkeit – Freiheit Macht Verantwortung« 


Vortrag von Prof. Frederek Musall (Heidelberg), Dr. Robert Mucha (München) und Gönül Yerli M.A. (Penzberg)

Das Erinnern spielt in allen drei abrahamischen Religionen eine entscheidende Rolle: ob in der Vergegenwärtigung von Gottes Heilshandeln oder im Erinnern und Trauern über erlittenes Unheil und im Gedenken an die Verstorbenen oder die Opfer von Gewalttaten. Aus drei Blickwinkeln soll das Thema „Erinnerung“ an diesem Abend interreligiös beleuchtet werden: – die Bedeutung von Erinnerung in den Heiligen Schriften; – der Stellenwert des Erinnerns in religiöser Praxis (Feste, Jahreskreis, Gottesdienst, Gebet, Symbolhandlungen); – die religiöse Gedenk- und Erinnerungskultur heute.

In Kooperation mit: Domberg-Akademie, Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau, Evang. Versöhnungskirche, FB Dialog der Religionen im EOM
Datum: Montag, 6. März 2023
Uhrzeit: 19 Uhr
Veranstaltungsort: Pfarrsaal der Universitätskirche St. Ludwig, Ludwigstr. 22, 80539 München (U 3/6 Universität)
Eintritt: 7,- Euro (Abendkasse)

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2023

Woche der Brüderlichkeit
»Öffnet Tore der Gerechtigkeit – Freiheit Macht Verantwortung« 5. – 12. März 2023


Festliche Eröffnungsveranstaltung im Saal des Alten Rathauses München
Datum: Sonntag, 5. März, 16.30 Uhr

Festvortrag: Dr. Katja Wildermuth, Intendantin des Bayerischen Rundfunks

 


von links: Dr. Andreas Renz, Celeste Schuler, Reiner Schübel, Festrednerin Dr. Katja Wildermuth, Prof. Dr. Abi Pitum, Barbara Kittelberger

 

Dokumentarfilm: „FRITZ BAUERS ERBE – Gerechtigkeit verjährt nicht“

Dokumentarfilm von Sabine Lamby, Cornelia Partmann und Isabell Gathof

Der Systematische Massenmord in den Konzentrationslagern des NS-Regimes fand nicht durch einzelne wenige Täter statt, sondern nur durch die Unterstützung von tausenden Mittätern. Lange konnte die deutsche Justiz dieser historischen Tatsache nicht gerecht werden. Durch Generalstaatsanwalt Fritz Bauer wurden bei den Frankfurter Auschwitz-Prozessen 1963 zum ersten Mal Angeklagte für Beihilfe zum Mord vor ein deutsches Gericht gebracht. Doch schon damals kam es, trotz umfassender Erkenntnisse, nicht zu einer Prozessflut – im Gegenteil: die Strafverfolgung von NS-Verbrechern nahm sogar ab. Rund 60 Jahre später findet Fritz Bauers Erbe nun Anwendung. Der Film zeigt anhand der jüngsten NS-Prozesse wie sich Fritz Bauers Ansatz als neues Prinzip der Rechtsauffassung in Deutschland etablieren konnte. Mit bewegenden und aufrüttelnden Zeitzeugenberichten von Überlebenden, entfaltet der Film eine faszinierende Geschichte darüber, wie die Gerechtigkeit ihren Weg in die deutschen Gerichte fand. Außerdem veranschaulicht er die wegbereitende Bedeutung der heutigen Urteile als Mahnung für die Zukunft.


Am 1. Februar 2023 fand in Anwesenheit der Filmemacherin Isabel Gathof sowie Dr. Christoph Rückel, Münchner Rechtsanwalt, Nebenklägervertreter und Protagonist des Films ein Vorabaufführung mit anschließendem Filmgespräch im Monopol Kino, München statt.

Offizieller Kinostart: 2. Februar 2023

Advent-Chanukka-Feier

Advent-Chanukka-Feier mit Film und Gespräch über Henny Seidemann zum 100. Geburtstag

Datum: Sonntag, 11. Dezember 2022
Beginn: 15.30 Uhr

Weitere Informationen folgen.