Marina, Mabuse und Morituri – Filmseminar

Rio Filmpalast • Rosenheimer Platz
Die von Artur Brauner kurz nach Kriegsende 1946 in Berlin gegründete Central Cinema Comp. Film
GmbH – kurz CCC – zählte zu den größten und erfolgreichsten Filmproduktionsfirmen der deutschen
Nachkriegszeit. Die Dokumentation MARINA, MABUSE UND MORITURI erzählt die Geschichte der
ältesten, noch aktiv produzierenden unabhängigen deutschen Filmschmiede in Familienbesitz, die
mittlerweile von seiner Tochter Dr. Alice Brauner geleitet wird.
Der Film zeigt den durch die deutsche Geschichte geprägten Lebensweg des 1918 in Polen geborenen
Brauner, der als Jude den Holocaust überlebte und im Land der Täter zum wichtigsten Filmproduzenten
seiner Zeit wurde. Es ist ein eindrucksvoller, informativer und unterhaltsamer Streifzug durch 70 Jahre
deutsche Filmgeschichte, der durch die Aussagen herausragender Persönlichkeiten und Weggefährten
Brauners getragen wird. Das Porträt eines besonderen Menschen, der sich bis heute voll und ganz
seiner Leidenschaft Film verschrieben hat.
Filmgespräch mit Familie Brauner, den Schauspielern Rinaldo Talamonti,
Hans-Jürgen Silbermann und weiteren ZeitzeugInnen,
geleitet von Dr. Peter Marinković, Direktor der Interfilm-Akademie.
Zum Ausklang laden wir die TeilnehmerInnen zu einem Glas Frankenwein ins Foyer ein.
Eintritt 7,50 Euro | ermäßigt 5,50 Euro
Kartenvorverkauf + Reservierung im Rio Filmpalast | Telefon (089) 48 69 79

Weitere Infos auf: https://vimeo.com/220518749

Verhältnis vom Judentum und Christentum – Frau Prof. Dr. Susanne Talbardon

Die Vorstellung, wie sich Christentum und Judentum entwickeln, hat sich drastisch verändert. Von „Mutter“ und „Tochter“ reden die zuständigen Wissenschaften nicht mehr, eher schon von Geschwistern – wenn man denn ein familiäres Bild verwenden mag. Eine (fast?) Gleichzeitigkeit der Entstehung beider ‚Religionen‘ hat selbstverständlich enormen Auswirkungen auf den christlich-jüdischen Dialog, worüber nachzudenken sein wird.

Ort: Benediktinerabtei Sankt Bonifaz, Karlstraße 34, 80333 München am Hauptbahnhof

Anfahrt: (U 2, Königsplatz)

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Eintritt frei

Anmeldung gewünscht per Mail: info@gcjz-m.de oder Tel. 089 – 5947 20

„Keter haBajit – Die Krone des Hauses“

Die jüdische Frau zwischen Anspruch und Realität 

Vortrag von Michaela Rychlà

Beginn: 14.30 Uhr

Anschließend: „Die Frau im Koran“  Vortrag von Gönül Yerli

Beginn: 16.30 Uhr

Mitveranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V., Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Ort: Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

(Anfahrt: Auto: Autobahn A93 Richtung Kufstein/Innsbruck; Ausfahrt Oberaudorf. Bahn: Zug Richtung Kufstein; Haltestelle Oberaudorf (Taxi, Bus, zuFuß).

Veranstaltungsbeginn: ab 14.30 Uhr

Eintritt: frei

Judentum in München: „Spuren christlich-jüdischer Geschichte“

Gespräch mit Dr. Roland Götz, Archivoberrat i.K.

Kooperationspartner: Erzdiözese München-Freising

Ort: Archiv des Erzbistums München und Freising, Karmeliterstraße 1 (Eingang Pacellistraße), 80333 München

Anfahrt: U 4/5, S1-8 Stachus; Straßenbahn 19, Lenbachplatz

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei

Anmeldeschluss: bis 30. März 2017; Mail: info@gcjz-m.de; oder Tel. 089 – 5947 20

Die Trennung der Wege – „Vom Judentum zum Christentum“

Vortrag von Prof. Dr. Pierfelice Tagliacarne

Mitveranstalter: Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V., Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Ort: Kloster Reisach, Klosterweg 20, 83080 Oberaudorf

(Anfahrt: Auto: Autobahn A93 Richtung Kufstein/Innsbruck; Ausfahrt Oberaudorf. Bahn: Zug Richtung Kufstein; Haltestelle Oberaudorf (Taxi, Bus, zuFuß).

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: frei