Woche der Brüderlichkeit Festliche Eröffnungsveranstaltung

Onlineübertragung aus dem Saal des Alten Rathauses München
mit Grußworten von Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Bürgermeisterin Verena Dietl
Festvortrag von Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Einwahldaten:
Zoom-Meeting beitreten unter folgendem Link
https://zoom.us/j/91914372852?pwd=cHpWeittM1pkTE41elk5MW1TZWdOUT09


Datum: Sonntag, 7. März 2021 
Beginn: 16.30 Uhr
Eintritt: frei

»Jüdinnen in der Moderne« – entfällt leider

Vortrag im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
Vortrag von Viola Roggenkamp ergänzt mit Portraits von Marlis Glaser

Jede der Protagonistinnen wurde für die jüdische Gemeinschaft ihrer Zeit zur Wegbereiterin in die Moderne:
Regina Jonas auf ihrem Weg zur Ordination als erste Rabbinerin im Streit mit allen. Bertha Pappenheim, jüdisch-orthodoxe Feministin, Begründerin der jüdischen Sozialarbeit und des jüdischen Frauenbundes. Hedwig Dohm, gesellschaftspolitische Essayistin, stritt mit Pastoren und Antifeministen.
Viola Roggenkamp, geb. 1948 stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie. Die Schriftstellerin und Essayistin ist langjährige freie Autorin der Zeit

Kooperationspartner: Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom, Jüdisches Museum München, Chaverim – Freundeskreis zur Unterstützung des liberalen Judentums in München, Evang. Stadtakademie München, Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München.
Online via Webex Events
Anmeldung: entfällt leider

Datum: Sonntag, 7. März 2021
Eintritt: frei

Schabbat-Eröffnung mit traditionellem Abendessen (Kabbalat-Schabbat-Feier)

Erklärende Worte: Rabbiner Steven E. Langnas

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum. Synagoge
und Restaurant Einstein, St.-Jakobs-Platz 18 (U 3/6 und S 1-8 Marienplatz)
Herren mit Kopfbedeckung angemessene Kleidung
Beginn: 18:00 Uhr am 13. März 2020
Gedeck pro Person: 30.- Euro incl. Getränke
Nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich
Bitte beachten Sie: schriftliche Anmeldung bis 7. März
bei der Geschäftsstelle Tel. 594 720; info@gcjz-m.de
Teilnahmebestätigung nach erfolgter Einzahlung

»Das gibt es nur in Israel: Ein ganz normales Land. Aber nur fast«

Buchpräsentation und Vortrag mit Ben Segenreich
Es gibt eine endlose Liste von Dingen (aus Geschichte, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Alltag), die es so nur in Israel gibt: Hightech, gutes Essen und viel Lebenslust, aber auch Sirenen, Gasmasken und Terror. ORF-Korrespondent Ben Segenreich, der nach München kommt, und seine Frau Daniela, seit dreißig Jahren in Israel zu Hause, zeichnen in ihrem Buch ein vielschichtiges Bild des kleinen Landes im Nahen Osten: Kenntnisreich, humorvoll und sehr persönlich wird die Wiederentstehung und Selbstbehauptung dieses Staates nach 2000 Jahren betrachtet.

Kooperationspartner: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München (U 3/6 und S 1-8 Marienplatz)
Beginn: 19:00 Uhr am 12. März 2020
Eintritt: € 8.-/7.-; Schüler, Studierende bis 30 Jahre, Münchenpass-Inhaber frei.
Anmeldung: Geschäftsstelle der GcjZ München, Tel. 594 720, info@gcjz-m.de oder Büro d. IKGKulturzentrums, Tel. 20 24 00-491, karten@ikg-m.de

Ben Segenreich

Johannes Rehm, Dr. Andreas Renz, Ben Segenreich, Rektor Reiner Schübel

»Der Jude Jesus und die Zukunft des Christentums «

Dr. Norbert Reck, Theologe, Publizist und Übersetzer. Dass Jesus Jude war, ist nichts Neues. Aber seine Treue zur Tora, die keine Abstriche am Judentum machte, war für die christliche Theologie immer ein Problem. Sie versuchte, ihn vom Judentum abzuheben und schuf einen immer abstrakteren Christus, der mit dem irdischen Jesus kaum noch etwas zu tun hatte. Die Krise der christlichen Kirchen in Europa hängt damit zusammen, meint Norbert Reck und sagt: Ohne ein neues Verhältnis zu dem Juden Jesus gibt es keine Zukunft für das Christentum.

Kooperationspartner: Evangelische Stadtakademie München; Münchner Bildungswerk, Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte.
Veranstaltungsort: Karmelitersaal, Karmeliterstr. 1, 80333 München (U und S: Stachus; Tram 19 (Richtung Berg am Laim): Lenbachplatz)
Beginn: 19:00 Uhr am 11. März 2020
Eintritt: € 8.-/7.-; Schüler und Studierende bis 30 Jahre frei
Anmeldung: Geschäftsstelle der GcjZ München, Tel. 594 720, info@gcjz-m.de oder Evang. Stadtakademie München, Tel. 5490270, info@evstadtakademie.de

Von Links: Ludwig Schmidinger, Dr. Norbert Reck, Dr. Andreas Renz

»900 Jahre jüdisches Leben in Schlesien« (2018)

Buchpräsentation / Lesung.
Referent: Prof. Dr. Arno Herzig
Das im Görlitzer Senfkorn Verlag erschienene Buch bietet eine Gesamtdarstellung der wechselvollen Geschichte der Juden in Schlesien, die die Zeit vom 12. bis zum 21. Jahrhundert umfasst. Aufgezeigt werden die Diskriminierungen und Konflikte, denen die Juden bis hin zum Holocaust auch in Schlesien ausgesetzt waren. Dargestellt wird aber auch der herausragende Beitrag, den die jüdische Bevölkerung allein in Breslau mit fünf Nobelpreisträgern und Persönlichkeiten wie Edith Stein oder Ferdinand Lasalle zur schlesischen Hochkultur und deutschen Kulturgeschichte geleistet hat. Die Begriffe Jude oder Judentum werden dabei von Prof. Arno Herzig nicht im konfessionellen Sinne verstanden, sondern es werden auch Persönlichkeiten berücksichtigt, die durch Austritt oder Konversion nicht mehr zur jüdischen Geschichte zählen, aber doch in der einen oder anderen Form dem Judentum verbunden blieben.
Professor Dr. Arno Herzig (geb. 1937 in Albendorf/Grafschaft Glatz) ist Historiker mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit. Für seine Aufsätze und Monographien zur Geschichte Schlesiens erhielt er im Jahre 2010 den „Kulturpreis Schlesien“ des Landes Niedersachsen.

Kooperationspartner: Haus des Deutschen Ostens
Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München (S-Bahn: Rosenheimer Platz; Tram 17: Deutsches Museum; kein öffentlicher Parkplatz)
Beginn: 10.März 2020 um 19:00
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich.

Foto: HDO
Von links: Priv.doz. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens – Prof. Dr. Arno Herzig (Referent) – Johannes Rehm (kath. Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit)