Wie hättet ihr uns denn gerne? Ein Briefwechsel zur deutschen Realität

Woche der Brüderlichkeit 2022 »Fair Play: Jeder Mensch zählt«

Online-Buchpräsentation und moderiertes Gespräch

Die Journalistin Özlem Topҫu und ihr Kollege Richard Chaim Schneider sind neben vielem anderen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. Ein Jahr lang blickten sie auf Deutschland und seine Debatten. Aus ihrem Briefwechsel ist ein spannendes Buch entstanden, ein Diskurs über Mehrheitsgesellschaft und Minderheit, in der man dazugehört und gleichzeitig doch in anderen unterschiedlichen Kulturen beheimatet sein kann.
Özlem Topꞔu, 1977 in Flensburg als Tochter türkischer „Gastarbeiter“ geboren, arbeitete nach dem Studium erst für DIE ZEIT und nun den SPIEGEL. Richard C. Schneider, 1957 in München als Sohn ungarisch-jüdischer Schoah-Überlebender geboren, war 2006-2015 ARD-Studioleiter in Tel Aviv, dann in Rom; seit 2017 Editor-at-Large beim BR/ARD in Tel Aviv.

Moderation: Niels Beintker
Kooperationspartner: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusge-meinde München und Obb. und Verlagsgruppe Droemer Knaur

Datum: Montag, 7. März 2022
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Teilnahme: kostenlos
Anmeldung: bis 5. März über das Kulturzentrum der IKG unter karten@ikg-m.de , um den Zoom-Link zu erhalten

Festliche Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit

Woche der Brüderlichkeit 2022 »Fair Play: Jeder Mensch zählt«

Festliche Eröffnungsveranstaltung am 6. März 2022 im Saal des Alten Rathauses München













Grußworte zur Eröffnung von Katrin Haberschaden, Bürgermeisterin der Stadt München
und Dr. Florian Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien



Festvortrag von Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe
















Vorstand Reiner Schübel, Dr. Ludwig Spaenle, Dr. Florian Herrmann, Vorstand Dr. Andreas Renz

Trio Mystérieus



Festsaal im Alten Rathaus München

Alle Bilder: GcjZ

Religiöse Erinnerungsorte in der KZ-Gedenkstätte Dachau – entfällt

 

 

Aufgrund der nach wie vor unsicheren Lage bzgl. Führungen wird die Veranstaltung voraussichtlich erst im Herbst stattfinden.

Rundgang im Freien im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Dachau ist bis heute ein Synonym für den menschenverachtenden NS-Unterdrückungsapparat, Ausgehend von den Erfahrungen inhaftierter Geistlichen gab es bereits kurz nach der Befreiung Planungen, das Dachauer Lagerareal religiös zu prägen. Im Kontext der Errichtung der KZ-Gedenkstätte, entstanden zwischen 1960 und 1967 die katholischen Todesangst-Christi-Kapelle, die jüdischen Gedenkstätte und die evangelischen Versöhnungskirche. Ergänzt wurden diese durch das Karmelitinnenkloster Heilig Blut sowie die russisch-orthodoxe Christi-Auferstehungs-Gedächtniskapelle.

Der Rundgang stellt Geschichte und Symbolik der religiösen Bauten vor.

Kooperationspartner: Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte, Evang. Versöhnungskirche, Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, Russisch-Orthodoxe Christi-Auferstehungs-Gemeinde.
Rundgang: Beginn an der Todesangst-Christi-Kapelle
Anmeldung: mit Angabe von Name, Vorname, E-Mail und Telefon an LSchmidinger@eomuc.de oder Tel. 08131/321731.
Bitte überprüfen Sie auf der Website, ob die Gedenkstätte geöffnet ist: www.kz-gedenkstaette-dachau.de  
Datum: Sonntag, 6. Juni 2021 (neu!)
Beginn: 15.00 Uhr
Eintritt: frei



»Jude, Prager, Deutscher, Tscheche?« Neue Erkenntnisse zum Komponisten Hans Winterberg – Onlineveranstaltung

Gespräch und Musik im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Begleitveranstaltung zur Ausstellung
Podiumsteilnehmer: Peter Kreitmeir (Murnau), Prof. Dr. Gerold Gruber (Wien)
Moderation: Prof. Dr. Andreas Otto Weber
Musik: Brigitte Helbig (am Flügel)

Die Identität des 1901 in Prag geborenen und 1991 verstorbenen Komponisten ist nicht einfach zu bestimmen. Letztendlich hätte er diese Frage wohl nur selbst beantworten können. 2017 veranstaltete das HDO ein Podiumsgespräch mit Winterbergs Enkel Peter Kreitmeir, in dem es bereits um seine vielfältigen Identitäten ging. Seitdem wurde der Nachlass wissenschaftlich untersucht. Sein Enkel bemüht sich weiter darum, die Musik seines Großvaters bekannter zu machen.
Das Gespräch soll als Fortsetzung der Veranstaltung von 2017 dienen. Die Pianistin Brigitte Helbig bringt dabei Kompositionen Winterbergs näher.
Prof. Dr. Gerold Gruber ist Universitätsprofessor am Institut der Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Peter Kreitmeir ist Goldschmied.
Brigitte Helbig ist Stipendiatin der Stadt München. 2018 nahm sie eine Solo-CD mit Klavierwerken von Hans Winterberg auf.

Kooperationspartner: Haus des Deutschen Ostens
Veranstaltungsort: Onlineveranstaltung mit Livestream unter
https://www.youtube.com/channel/UCfcSbJn5v6OFqZF0UHNngQA
Die Veranstaltung ist auch nach dem Livestream noch im YouTube-Channel des Haus des Deutschen Ostens verfügbar.
Anmeldung: nicht erforderlich
Datum: Donnerstag, 11. März 2021
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: frei

»Ein jüdisch-muslimisches Experiment im Berlin der Weimarer Republik« – Online über Zoom

Vortrag im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
Einsichten in Privatarchive und Fotosammlungen

Dr. Gerdien Jonker, Religionshistorikerin, Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa, Universität Erlangen

In den 1920er Jahren wuchs in Berlin ein Netzwerk zwischen Juden und Muslimen heran. Jüdische Studenten trafen auf Studierende aus der muslimischen Welt. Es entwickelten sich gegenseitige Freundschaften, in denen es meist nicht um Religion, sondern eher um Lebensreformen und sexuelle Identität ging. Anhand von Fotosammlungen aus Privatarchiven wird dieses Netzwerk vorgestellt. Welche Faktoren ermöglichten es?

Kooperationspartner: Evangelische Stadtakademie München, Jüdisches Museum München, Jüdisch-muslimischer Stammtisch, Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom, Chaverim e.V., Münchner Forum für Islam, FB Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München
Anmeldung: Evang. Stadtakademie 
Datum: Mittwoch, 10. März 2021
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Eintritt: frei