»Von der Angst zur Begegnung«

Referent: Louis Lewitan, Dipl. Psychologe,
Coach und Stress-Experte, München

Angst hilft zu überleben. Sie hält uns wach, sie schärft die Sinne für Gefahren und Risiken und macht uns erfinderisch. Doch Angst kann auch lähmen, in Aggression und Hass umschlagen. So schüren Populisten und Nationalisten die Angst vor Migranten, vor Muslimen und Juden, vor Erneuerungen und der Zukunft. Wie lässt sich der globale Trend umkehren? Trifft die Analyse von Voltaire zu, dass Fanatismus eine unheilbare Krankheit ist? Oder ist ein respektvoller Dialog mit voreingenommenen Menschen auf Augenhöhe doch möglich? Wie könnte eine solche Begegnung aussehen?
Moderation: Jutta Höcht-Stöhr /
Dr. Peter Marinković
Kooperationspartner:
Evangelische Stadtakademie München
Veranstaltungsort: Evangelische Stadtakademie
München, Herzog-Wilhelm-Str.24 (U 2, Sendlinger Tor)

Eintritt: 8.- Euro (erm. 7.-; Studierende frei)
Anmeldung: Geschäftsstelle der GcjZ München,
Tel. 594 720, info@gcjz-m.de oder Evang.
Stadtakademie München; Tel. 549 0270;
info@evstadtakademie.de

Vernissage: Ilana Lewitan – Lebensgeschichten Malerei und Cubes (Ausstellung 12.–25.03.18)

Einführung: Christian Ude, Altoberbürgermeister
München
Jochen Meister, Kunsthistoriker, Pinakothek der
Moderne
„Beim Lesen der Titel von Ilana Lewitans Bildern
spürt man den großen narrativen Drang, der die
Bilder mitgestaltet. Jeder Titel könnte auch der
Titel einer Kurzgeschichte sein, lustig oder ernst,
spontan oder reflektiert kritisch“ (Dieter Ronte).

Führung NS-Dokumentationszentrum München

Gründungsdirektor Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger gibt grundlegende Einblicke in das NSDokumentationszentrum sowie in die Dauerausstellung und führt durch die Sonderausstellung »Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945«.
Mitveranstalter: NS Dokumentationszentrum
Veranstaltungsort: NS Dokumentationszentrum
München, Brienner Straße 34
Anmeldung: Geschäftsstelle der GcjZ München,
Tel. 594 720; info@gcjz-m.de
(begrenzte Teilnehmerzahl)

Hans Winterberg (1901-1991) – ein jüdischer Prager Komponist und seine Wiederentdeckung

Gesprächskonzert mit seinem Enkel Peter Kreitmeir und der Pianistin Brigitte Helbig.
Moderation: Prof. Dr. Andreas Otto Weber.
Der Komponist Hans Winterberg, Überlebender des Ghetto Theresienstadt, kam 1947 als Vertriebener nach Bayern, wo er beim Bayr. Rundfunk und am Richard-Strauss-Konservatorium tätig war. Sein Enkel beschäftigt sich seit 6 Jahren mit seinem Werk und seiner Lebensgeschichte. Brigitte Helbig, Kulturförderpreisträgerin der Stadt Landsberg am Lech spielt ausgewählte Werke.
Mitveranstalter: Haus des Deutschen Ostens beim
Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und
Soziales, Familie und Integration
Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens,
Am Lilienberg 5 (S-Bahn Rosenheimer Platz)
Eintritt: frei

Schabbat-Eröffnung mit traditionellem Abendessen (Kabbalat-Schabbat-Feier)

Erklärende Worte: Rabbiner Steven E. Langnas
Veranstaltungsort: Israelitische Kultusgemeinde:
Synagoge und Restaurant Einstein, St.-Jakobs-
Platz 18 (U 3/6 und S 1-8 Marienplatz)
Herren mit Kopfbedeckung, angemessene Kleidung
Gedeck pro Person: 30.- Euro incl. Getränke
Nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich
Bitte beachten Sie: schriftliche Anmeldung bis
27. Februar, Einzahlung nach erfolgter Bestätigung
durch die Geschäftsstelle GcjZ bis 7. März
2016; Tel. 594 720; info@gcjz-m.de

»Mischpoke!« – Buchpräsentation mit Marcia Zuckermann

Buchpräsentation mit Marcia Zuckermann
Musikalische Umrahmung: Tania Alon
Was scheinbar harmlos als Familienroman à la jüdische Buddenbrooks beginnt, erweist sich als eindringliches Tableau über 150 Jahre deutsch-jüdische Geschichte: Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien im westpreußischen Osche, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt. Seine Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, schenkt ihm 18 Kinder, von denen 7 Mädchen – »sieben biblische Plagen« genannt – überleben. Nach den Erschütterungen des Ersten Weltkrieges sucht die Familie Zuflucht in Berlin. Die Rahmenhandlung in der Jetztzeit schildert hautnah einiges über die Verfasstheit von Schoah-Nachgeborenen, genauer gesagt der Autorin Marcia Zuckermann, die hier in bester jüdischer Erzähltradition ihre Familienchronik offen legt. Lebensklug und tragikkomisch. Marcia Zuckermann, 1957 in (Ost-)Berlin geboren, arbeitet als freie Journalistin für Print, Funk und Fernsehen. Die gebürtige Berlinerin Tania Alon trägt jiddische und hebräische Lieder vor.
Mitveranstalter: Kulturzentrum der Israelit.
Kultusgemeinde
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum,
St.-Jakobs-Platz 18 (U 3/6 und S 1-8 Marienplatz)

Eintritt: 8.- Euro (erm. 5.-; Schüler u. Studenten frei)
Voranmeldung: Mo-Do 15.00 – 19.00 Uhr;
Tel. 202 400 491; karten@ikg-m.de oder
info@gcjz-m.de